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Schon um 1080 wird eine Burg „Slirburc“ urkundlich erwähnt - wahrscheinlich eine Erd-Holz-Befestigung.

Als Erbauer der jetzigen Burg Lindenfels wurde Pfalzgraf Konrad von Staufen, der Halbbruder von Kaiser „Barbarossa“ vermutet. Die Anlage wurde in der Folgezeit zum Zentrum und Ausgangspunkt kurpfälzischer Politik im Odenwald.

Im 14. Jahrhundert - Errichtung der Stadtmauer – und 15. Jahrhundert – Ausbau der romanischen Kernburg zur Festung - wurde die Burg kontinuierlich ausgebaut. Ebenso im 16. Jahrhundert, hier aber als Folge kriegerischer Verwicklungen. Obwohl die Burg Lindenfels mehrmals von fremden Truppen besetzt war (im 14. und 16. Jahrhundert sowie im 30-jährigen Krieg), wurde sie doch nicht zerstört. Die kurpfälzische Amtsburg verfiel im 18. Jahrhundert, die Anlage wurde zunehmend als Steinbruch benutzt. Erste Erhaltungs- und Restaurierungsarbeiten erfolgten Ende des vorigen Jahrhunderts. In den letzten 30 Jahren wurden kontinuierlich Sicherungs- und Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt.

Eine Besichtigung ist jederzeit möglich. Führungen werden von März bis Oktober im Rahmen des "Historischen Stadtrundgangs" jeden Monat vom Kur- und Touristikservice angeboten.

Der Eintritt beträgt für Erwachsene -,50 Euro, Kinder bis 16 Jahre sind frei.

Zwischen November und Februar ist die Besichtigung der Burg kostenfrei.

Veranstaltungen auf der Burg:

im Mai das "Mittelalterliche Spektakulum" und Ritterspiele,

im Juli das Kutsch Open Air

im August das Lindenfelser Burg- und Trachtenfest am 1., Open-Air Rockkonzert am 2. und Klassik-Open-Air Konzert am 3. Wochenende.

Der Anfahrtsweg zur Burg führt über die B 47 (Nibelungenstraße) nach Lindenfels. Der Ausschilderung "Stadtmitte" folgend erreichen Sie den Parkplatz "Burgstraße" unterhalb der Burg. Von dort sind es ca. 5 – 10 Minuten zu Fuß zur Burg.



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